
Die Arbeit der Therapeutin Ellen Krause setzt – bei den ihr zugewandten Paaren – auf der Basis der leider nicht mehr funktionierender Attraktivität der Partner füreinander an. Einleitend werden die Erinnerungen der Paare an ihre Liebe in der Vergangenheit ins Bewusstsein geholt. Erst dann wird die komplizierte Partnerschaft besprochen, in der die wunderbare Liebe unglaublich dumm behandelt wurde. Es wurde zeitweise auf die Liebe verzichtet, nicht an der Beziehung gearbeitet. Der Alltag und die Familie drängten sich in den Vordergrund. Es wurden die Sexualität, die Fürsorglichkeit, die Toleranz, das Vertraute, die gemeinsamen Visionen, die Autonomie und das Entwicklungspotential vernachlässigt.
Erst wenn die Verzweiflung groß wird, der „moderne“, schnelle Trennungsgedanke sich aufdrängt, finden kluge Paare zur Beratung in die Praxis der Therapeutin Ellen Krause. Dinge, die durcheinander geraten sind, die ausgeblendet wurden, werden wieder bewusster mit den Gefühlen abgeglichen. Die Idylle ist vorbei, der Rausch der Verliebtheit verebbt. Nun müssen Stück für Stück die sich lohnenden Momente des Glücks, der Liebe, wieder freigelegt werden. In ca. 12 Therapiestunden, auf privater Basis, wird, je nach Zeitabschnitt als Paar oder in Einzelgesprächen, definiert, was Sexualität, Erotik, die Familienkonstellation, Kinder, Visionen und Wünsche für die Beziehung bedeuten. Auch Liebe kann nur gelingen, wenn sie sich entwickeln kann, denn sie erfordert ständige Bemühungen und Reformbereitschaft. Sie ist Regeln unterworfen, die im Einzelnen aufgedeckt, gelebt und eingeübt werden müssen.
Ziel ist es, die Liebe wieder freizulegen, denn sie ist nur verdeckt durch den „Alltag“. Bei der „Bewusstwerdung“ durch die therapeutische Intervention mittels der R.E.T., in Einzel- und gemeinsamen Gesprächen, erscheint die Liebe im neuen Glanz.
Ziel ist es, die Liebe im „Hier und Jetzt“ wieder zu leben und Frieden einkehren zu lassen. Es geht also darum, aus der Gegenwart eine Perspektive auf die neu geordnete und gemeinsam definierte Zukunft herzustellen. Abgestimmt wird dieses mit den Familien und dem Arbeits- und Freundesverbund. Nun kann „Zweisamkeit“ ein Glanzlicht des Lebens werden.

